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Science_Slam
 
22.06.2016

Science Slam

Unter dem Titel "Zwei Jecke unter Strom" trat unser Schülersprecher Joris Braun mit Jan Schiffer beim ersten Science Slam der Stadt Jülich auf.

PC_Raum_Oktober_2014_01
 
29.10.2014

Informatikunterricht

In drei Informatikräumen, ausgestattet mit Einzelarbeitsplätzen für jeden Schüler, wird im Jahrgang 7 und im Jahrgang 8 Informatikunterricht erteilt.

Bonn_Marathon2
 
10.04.2016

Schülerstaffel der Sekundarschule Jülich begeistert beim Bonn-Marathon

Am Sonntag, den 10. April 2016 starte zum ersten Mal seit Gründung der Sekundarschule eine  Schülerstaffel bei einer Marathon-Veranstaltung. Insgesamt ... [weiterlesen]

Fussball-Meisterinnen
 
28.04.2015

Fußballmädchen der Sekundarschule Jülich holen einen Titel nach dem anderen...

Wir sind Kreismeisterinnen und Vize-Bezirksmeisterinnen!!

 

 

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23.01.2015

1. Assembly der Sekundarschule

Freitag, 23.01.2015, fand in der 5. und 6. Stunde die erste Schulversammlung statt!

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16.11.2014

860 Friedensläufer setzen ein deutliches Zeichen

Eine Friedenstaube schwingt ihre Flügel: Gestalter sind Siebtklässler der Sekundarschule, die als viertes Hauptfach „Darstellung und Gestaltung“ ... [weiterlesen]

Ruediger_Bertram
 
04.11.2014

Ein ausgezeichneter Autor als Geschenk

Kinderbuch-Schriftsteller Rüdiger Bertram liest in der Sekundarschule Jülich, die 200 Kinder zum Lesen gebracht hat. Eigentlich hätte der mehrfach ... [weiterlesen]

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20.08.2014

Unsere Schule befindet sich im Schulzentrum an der Linnicher Straße.

Seit dem Schuljahr 2014/2015 befindet sich die Sekundarschule Jülich im komplett renovierte Schulzentrum Jülich Linnicher Straße.
Unsere ersten drei ... [weiterlesen]

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06.07.2014

Wir sind umgezogen!

Flashmob auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus!

Wir feiern den Umzug mit einem Umzug die Stadt!

Neues Schuljahr im neuen Schulgebäude!

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13.01.2014

Die Sekundarschule Jülich: Vorweg mit Herz, Mut und Verstand

Die Gruppe "Darstellen und Gestalten" präsentiert das neue Motto: Die Sekundarschule Jülich. Vorweg mit Herz, Mut und Verstand.
Am 29.11.2013 ... [weiterlesen]

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Feedback

Familie M.:
"Am Anfang war ich skeptisch, was eine neue Schulreform angeht, aber mittlerweile halte ich die Sekundarschule für die beste Schulreform, da unseren Kindern hier sehr viele Möglichkeiten der Bildung und Abschlüßen gegeben werden. Alle Lehrer sind uns sehr freundlich entgegengekommen und ich weiß, dass mein Kind sehr gerne hingeht. Die Noten haben sich gesteigert und wir wünschen der Schule einen weiteren und schönen Werdegang und dem Kollegium schöne Herbstferien." 

15.06.2016

Frau Gudrun Zentis, MdL, zu Gast beim Klimateam

AKTIV für unser Klima hieß es am Mittwoch, den 15.6.2016 an der Sekundarschule Jülich. Die Schülerinnen und Schüler des Klimateams begrüßten die Landtagsabgeordnete Gudrun Zentis, welche in unserer Landesregierung für die Bereiche Weiterbildung und Bergbausicherheit zuständig ist. Sie ist außerdem die lokale Ansprechpartnerin u.a. für den Kreis Düren. Ein weiterer Gast war der Klimamanager der Stadt Jülich Sebastian Ross.
Nach dem Empfang durch die Schulleiterin Frau Lafos begrüßte Yannik Debetz die Gäste. Aus dem Klima-Gründungsteam berichteten Jenny Berger und Lukas Habets über ihren sparsamen Umgang mit Ressourcen und Energie. Brotdosen statt Plastiktüten, Heizung nicht unnötig laufen lassen, Stoßlüften, sparsamer Umgang mit Wasser, Müll trennen, Altpapier sammeln, darauf achten die Klima-Detektive Anastasia Kutscherenko und Yannik Debetz.
Jahr für Jahr beteiligten sich weitere Klima-Aktive mit Ideen und Plänen. So wurde 2015 eine Rotbuche gepflanzt. „In den Blättern der Bäume wird Sauerstoff produziert. Wir Menschen brauchen Sauerstoff zum Atmen“, erklären Marvin Galoski und Jan Emmerich.
Deshalb überreichte der Klimaschutzmanager der Stadt Jülich Sebastian Ross den Klimaakteuren einen symbolischen Scheck über 900 € als Energiespar- und Aktivitätsbonus und ermunterte zur Fortsetzung ihres Engagements. Die Freude der Schülerinnen und Schüler war groß.
Im Anschluss daran stellte die Wald-Gruppe des Klimateams Fragen zum Thema Hambacher Forst. „Wenn der Hambacher Forst gerettet wird, werden dann wieder neue Bäume dazu gepflanzt?
Die Waldgruppe nimmt regelmäßig an Waldführungen des Naturpädagogen Michael Zobel teil und so ein breites Faktenwissen erworben. Frau Zentis ging auf die Sorgen der Jugendlichen ein und erzählte, was der Braunkohlentagebau mit unserer Region macht. Sie lobte die fortschrittliche Entwicklung der regenerativen Energien in Jülich und unsere Kooperation mit dem Solarinstitut der FH-Aachen.
Das Ausklingen des Nachmittags fand in gemütlicher Runde unter dem vom Team gepflanzten Klimabaums auf dem Schulgelände statt. Jülicher Erdbeeren sorgten für eine Erfrischung bei Groß und Klein und Frau Zentis nahm gerne eine Gemüsekiste aus dem schuleigenen Acker als Dankeschön mit nach Hause.

20.05.2016

Tennis-Event bei Rot-Weiß Jülich

Tennisevent der Sekundarschule Jülich bei Rot-Weiß Jülich.
Jülicher Zeitung, 28.05.2016

Juelich. Die Kooperation zwischen dem Tennisverein Rot-Weiß Jülich und der Sekundarschule geht nun bereits in das dritte Jahr. Der Tennissport ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Sportunterrichts an der Sekundarschule.

Thomas Gronimus, hauptamtlicher Tennistrainer von Rot-Weiß Jülich, hat eigens für den Schulsport ein Unterrichtskonzept geschrieben, welches die unterschiedlichen Voraussetzungen in Bezug auf die Gruppengröße in der Schule im Vergleich zum Verein berücksichtigt. Besondere Bedeutung hat dabei das Unterrichtsmaterial, welches in den vergangenen Jahren mit Unterstützung des Fördervereins beschafft wurde. Die Schule verfügt über eigene 18 kindgerechte Tennisschläger und mehrere Kleinfeldnetze.

Gespielt wird mit größeren Bällen, wodurch das Spiel langsamer wird und somit leichter zu erlernen ist. Durch diese Vereinfachung nimmt die Freude der Kinder am Tennis durch schnelle Erfolgserlebnisse von Stunde zu Stunde zu. „In vielfältigen, unterschiedlichen Spielformen müssen zunächst die koordinativen Fähigkeiten der Kinder geschult werden“, so Gronimus. Diese bilden die Basis, bevor die Kinder erst später an das „richtige“ Tennis spielen heran geführt werden.

Als Höhepunkt der Kooperation fand am vergangenen Freitag auf der Tennisanlage von Rot-Weiß Jülich das 3. Tennisevent statt, an welchem 140 Kinder der Jahrgangsstufe 5 teilnahmen.

Dabei wurden zwei unterschiedliche Angebote gemacht. Zum einen konnten die Kinder einen Parcours mit fünf unterschiedlichen Stationen absolvieren oder sie konnten an einem Kleinfeldturnier teilnehmen. Der Parcours wurde von ehrenamtlichen Helfern des Tennisvereins organisiert. Dem Tenniskonzept entsprechend gab es Stationen zu Tennistechniken wie Vorhand und Rückhand, aber auch Stationen an denen die allgemeine Bewegungskoordination im Vordergrund stand.

An dem Kleinfeldturnier, welches vom Jugendwart Frank Büllersbach geleitet wurde, nahmen insgesamt 32 Kinder teil. Gespielt wurden fünf Runden über einen Zeitraum von jeweils 10 Minuten. Nach spannenden Matches setzte sich Niklas Claßen (Klasse 5d), vor Ben Steffen (Klasse 5c) und Miguel Rabe (Klasse 5b) durch. Alle Teilnehmer des Tennisevents erhalten als Andenken für ihre engagierte Teilnahme eine Urkunde.

Für tennisbegeisterte Kinder bietet der Verein bis zu den Sommerferien eine Tennis-AG an, in welcher die in der Schule erworbenen Grundfertigkeiten weiter ausgebaut werden können.

13.04.2016

Thema Sucht: Drogenprävention an der Sekundarschule

Daniele Mengel-Driefert, Jülicher Zeitung, 13.04.2016


Wer die Gefahren von Drogen kennt, weiß, wie sie Körper und Geist schaden. An der Sekundarschule Jülich informierte ein dreitägiges Drogenpräventions-programm die Schüler der achten Klassen.


Das Besondere: Die Achtklässler sind an der Sekundarschule Jülich die Ältesten, sie haben keine Negativvorbilder. Doch ihr Verhalten und Einstellung zu Drogen wird Vorbild für die nachfolgenden Jahrgänge sein. Nicht nur aus diesem Grund lohnt eine intensive Auseinandersetzung.

Schulleiterin Angelika Lafos legte die Veranstaltung fächerübergreifend an, nahm zudem außerschulische Lernpartner mit ins Boot.
„Die Drogenberatungsstelle Düren stellte einen Rauschparcours zur Verfügung“, erklären Nadja Haupt, Ansprechpartnerin der achten Stufe, und Schulsozialarbeiterin Caren Palmen. In dem Parcours erlebten die Schüler, mit einer Spezialbrille ausgestattet, wie sich die eigene Wahrnehmung nach Alkoholkonsum verändert und die koordinativen Fähigkeiten nachlassen. Schon auf einer Linie zu balancieren oder Klötzchen stapeln kann schwierig werden.
In Gruppen erarbeiteten sich die Schüler Kenntnisse über harte Drogen, Stationen informierten über Nikotinsucht und ihre Auswirkungen, ein Quiz klärte über Cannabis auf. Naturwissenschaftliche Versuche zeigten die Auswirkungen des Rauchens auf die Lunge. Polizist Norbert Herrmanns klärte über das Thema Alkohol aus Sicht der Polizei auf, stellte einen Drogentest vor und wie er funktioniert.
Schulseelsorger Ralph Loevenich regte die Schüler zum Nachdenken an, brachte das Thema Verantwortung ins Spiel. Welche Verantwortung trägt derjenige, der Alkohol konsumiert für sich selbst und für andere? Darüber
hinaus besuchten Vertreter der Anonymen Alkoholiker die Schule, sprachen offen über ihre Sucht. Sportlehrer Norman Soemantri bot den Jugendlichen Alternativen, erprobte mit ihnen Bewegungsspiele, die „glücklich“ machen. Joggen hat einen Antidepressivum-Effekt, und auch Mannschaftssportarten, Balancieren und Klettern bewirken eine verstärkte Ausschüttung von Glückshormonen.

11.04.2016

"Wer die Freude am Lernen verliert, ist verloren."

Christina Merkelbach, Jülicher Zeitung, 11.04.2016

„Schulen müssen Orte der Potenzialentfaltung sein.“
„Wir benutzen Noten 
als Selektionskriterium für Lebenskarrieren.“
„Die Bildungsbürger sind die größten Gegner jeder Bildung."

Die Sekundarschule Jülich ist seit ihrer Gründung Mitglied im Netzwerk "Schule im Aufbruch".
"Schule im Aufbruch“
versteht sich als Zentrum einer Bewegung, in der sich Schulen zusammenschließen, die die herrschende Lern- und Beziehungskultur verändern wollen. Mitgründer Gerald Hüther spricht in diesem Zusammenhang von einer „Transformation“. Die Initiative unterstützt und begleitet Schulen bei diesem Prozess.

„Schule im Aufbruch“ versteht sich als Zentrum einer Bewegung, in der sich Schulen zusammenschließen, die die herrschende Lern- und Beziehungskultur verändern wollen. Mitgründer Gerald Hüther spricht in diesem Zusammenhang von einer „Transformation“. Die Initiative unterstützt und begleitet Schulen bei diesem Prozess.

Das Büro Rheinland im Bildungswerk Aachen unterstützt Schulen, „die sich bereits auf den Weg gemacht haben“, sagt Ansprechpartner Alfons Döhler. Zu diesem Zweck hat die staatlich anerkannte Bildungseinrichtung ein Netzwerk initiiert, bei dem sich neun Schulen im Rheinland zusammengeschlossen haben. Aus der Region gehören dazu die 4. Aachener Gesamtschule, die Sekundarschule Jülich, die Gesamtschule Heinsberg-Oberbruch und das Gymnasium Würselen.
Die neun Schulen treffen sich regelmäßig zu Fachtagungen, erstellen zusammen Materialien und nutzen gemeinsame Fortbildungen. „Außer den Schulleitern sind immer mehrere Lehrer der betreffenden Schule beteiligt“, erklärt Alfons Döhler. Derzeit entstehe ein neues Netzwerk, dem ebenfalls neun Schulen aus dem Rheinland angehören und das mit dem ersten eng zusammenarbeiten werde.

Aachen. Dass mehr als 500 Lehrer, Erzieherinnen und andere Pädagogen den Vortrag eines Hirnforschers besuchen, dürfte eher ungewöhnlich sein. Handelt es sich bei dem Redner um Gerald Hüther, sieht das anders aus. Das war auch der Fall, als der 65-Jährige jüngst Gast des Bildungswerks Aachen war. Der Professor für Neurobiologie an der Universität Göttingen lockt und fesselt die Massen. Mit provokanten Aussagen wie „Unsere Schulen sind Abrichtungseinrichtungen“ ruft er allerdings auch zahlreiche Kritiker auf den Plan. Warum so viele Kinder und Jugendliche die angeborene Freude am Lernen verlieren und das fatale Folgen hat, erklärt der Autor zahlreicher Sachbücher im Gespräch mit unserer Zeitung.

Wie kommt ein Neurobiologe dazu, sich für Bildung und Schule zu engagieren?

Hüther: Wenn man sich intensiv über Jahrzehnte mit dem Gehirn beschäftigt, erreicht man irgendwann einen Punkt, an dem man begreift, dass an diesem Hirn auch noch ein Körper hängt. Das Hirn ist untrennbar mit dem Körper verbunden. Deshalb kann man im Gehirn auch nichts richtig untersuchen, ohne sich zu fragen, was da im Körper passiert. Im nächsten Schritt habe ich dann erkannt, dass das Hirn auch mit den sozialen Erfahrungen zusammenhängt, die wir machen. Es ist praktisch gar nicht möglich, Hirnforschung zu betreiben, die für den Menschen relevant ist, ohne sich die Beziehungserfahrungen anzuschauen, die Menschen in dieser Welt machen. Konsequente Hirnforschung verortet das, was im Gehirn geschieht, nicht dort.

Können Sie das an einem Beispiel verdeutlichen?

Hüther: Dass man als Mann gut rückwärts einparken kann, liegt nicht daran, dass Männer einen größeren Hippocampus haben als Frauen. Es liegt daran, dass es für Männer in der Vergangenheit immer wichtiger gewesen ist, sich räumlich zu orientieren. Die Hirnstruktur ist also Folge der sozialen Erfahrung und nicht umgekehrt.

Wie lassen sich diese Erkenntnisse auf schulisches Lernen übertragen?

Hüther: Das Hirn funktioniert nicht wie ein Muskel. Es lässt sich nicht durch stures Auswendiglernen trainieren. Man weiß inzwischen, dass der Lernerfolg nicht davon abhängt, wie gut die Lernprogramme sind, sondern davon, wie wohl sich die Schüler in ihrer Schule fühlen. Es geht also weniger um Inhalte, als um die Art des Umgangs miteinander. Damit im Hirn langfristig etwas verankert werden kann, muss das, was man lernen will, unter die Haut gehen. Neurobiologisch gesprochen: Die emotionalen Zentren müssen aktiviert und damit Botenstoffe im Hirn freigesetzt werden. So wird das Neugelernte in Form von neuaufgebauten Netzwerken verankert. Mit anderen Worten: Lernen muss Spaß machen. Da gibt es in den meisten Schulen noch erhebliche Defizite. Kinder und Jugendliche verlieren die angeborene Freude am Lernen, Gestalten und Entdecken.

Wie und warum passiert es denn, dass diese Freude verloren geht?

Hüther: Tatsache ist, dass sie erst mal da ist. In den ersten drei Lebensjahren lernen wir so viel wie wahrscheinlich nie mehr. Das geht alles nur, weil sich die Kleinkinder als Subjekte ihres eigenen Lernprozesses wahrnehmen. Das heißt, sie sind diejenigen, die etwas für sich lernen und das auch wollen. Dann schicken wir sie in Einrichtungen, wo sie zu Objekten von Bewertungen und Erwartungen werden. Sich selbst als Objekt zu erleben, tut weh. Als Kind kommt man gar nicht darum herum, einen Ausweg für sich zu suchen.

Wie sieht dieser Ausweg aus?

Hüther: Es gibt zwei Möglichkeiten. Die erste ist, dass das Kind andere zum Objekt macht. Das heißt, es interessiert sich einfach nicht mehr dafür, was der Lehrer sagt und will – der Lehrer ist einfach „blöd“. Die zweite Möglichkeit ist, sich selbst ebenfalls zum Objekt zu machen und zu sagen: „Ich bin zu blöd zum Lernen.“ Beides ist fatal. Denn beides geht damit einher, dass man aufhört, selbst ein begeisterter Lerner zu sein. Und wer die Freude am Lernen verliert, der ist verloren. Es darf nicht sein, dass diese Freude ausgerechnet in den Institutionen verloren geht, die sich dem Lernen verschrieben haben.

Wie ist es dazu gekommen?

Hüther: Unsere Geschichte ist von Not, Elend und dauernden Kriegen geprägt. Überleben war nur möglich, indem wir uns in hierarchischen Gemeinschaften zusammengeschlossen haben. Mit einem Anführer an der Spitze. Wenn der gesagt hat „Alle rennen los!“, dann sind auch alle losgerannt. Diese breite Masse musste gut abgerichtet werden. Deshalb haben wir Abrichtungseinrichtungen erfunden. Das sind unsere Schulen. Das waren sie am Anfang, das sind sie bis heute. Wenn sich Reformschulen wie Waldorf und Montessori in den 1920er Jahren flächendeckend durchgesetzt hätten, sähe das heute sicherlich anders aus. Aber auch die Wirtschaft übernahm damals die militärischen Grundprinzipien der Pädagogik: Menschen wurden als Objekte benutzt, um Maschinen zu bedienen. Wir müssen uns fragen, ob dieses Modell im 21. Jahrhundert noch zeitgemäß ist. Zumal diese Arbeit, auf die es damals ankam und solche militärischen Heerscharen nicht mehr gebraucht werden. Wir sind aus diesem System längst herausgewachsen. Schulen müssen Orte der Potenzialentfaltung sein.

Was müssen und können Schulen anders machen?

Hüther: Unser Schulsystem ist zutiefst erkrankt. Im Zukunftsdialog von Bundeskanzlerin Angela Merkel war ich einer von sechs Lernexperten. Uns ist damals klar geworden, dass die notwendige Reform unseres Bildungswesens nicht von den politischen Instanzen bewerkstelligt werden kann, um es ganz vorsichtig auszudrücken. Wegen der Länderhoheit gibt es keine Möglichkeit, Veränderungen auf Bundesebene anzustoßen. Deswegen haben Stephan Breidenbach, Margret Rasfeld und ich die Initiative „Schule im Aufbruch“ gegründet.

Was ist „Schule im Aufbruch“?

Hüther: Damit wollen wir Schulen vernetzen, ihnen Mut machen, neue Wege zu gehen und sie dabei unterstützen, eine günstigere Art des Umgangs miteinander zu finden. Am beeindruckendsten wird „Schule im Aufbruch“ übrigens derzeit im Rheinland umgesetzt. Das liegt auch am Engagement von Alfons Döhler, dem Ansprechpartner der Initiative in Aachen.

Wie sollte Unterricht konkret aussehen, damit Schulen Orte der Potenzialentfaltung sein können?

Hüther: Das kann ich nicht vorgeben. Ich kann nur sagen: Kinder sollten sich als Subjekte wahrgenommen fühlen, man sollte ihnen etwas zutrauen und Aufgaben geben, an denen sie wachsen können. Es wäre auch günstig, wenn sie in der Schule erfahren könnten, wie schön es ist, sich gemeinsam um etwas kümmern zu können. Die Zeiten von Frontalunterricht, starren Lehrplänen und Selektion nach Leistung sind vorbei. Problematisch ist auch, dass viele Eltern davon überzeugt sind, ihre Kinder bräuchten vor allem gute Noten.

Raten Sie dazu, Schulnoten abzuschaffen?

Hüther: Wenn Schüler wissen, wofür sie lernen, dann brauchen sie keine Noten, sondern nur eine Rückmeldung. Wie man das gestaltet, also mit Zahlen oder Worten, kann man besprechen. Denn eine Rückmeldung braucht man schon, um etwas zu lernen. Aber in unserem bisherigen System werden Noten ja nicht gegeben, damit der Lernende weiß, was er besser machen kann.

Sondern?

Hüther: Wir benutzen Noten als Selektionskriterium für Lebenskarrieren. Das ist verbrecherisch, das sind Daumenschrauben.

Kritiker sagen, dass Ihre Vorstellungen von Schule fernab der Realität seien.

Hüther: Diese Kritiker sind in autoritären Systemen groß geworden. Sie verdanken ihre Karrieren oft dem Umstand, dass sie sich in dieses Denkmuster eingefügt haben. Sie haben diese Muster übernommen und sind deshalb fest davon überzeugt, dass man mit Prügel, Strafe oder strengen autoritären Vorgaben Lernprozesse organisieren kann.

Der Journalist Martin Spiewak hat Sie 2013 in der „Zeit“ einen „Bildungsguru“ genannt und Ihnen vorgeworfen, „unwissenschaftlich“ zu sein. Sie seien „nur ein außerplanmäßiger Professor“ und hätten zudem nicht zum Thema Schule geforscht. Wie gehen Sie mit solch harter Kritik um?

Hüther: Dieser Artikel war hochemotional und ging weit unter die Gürtellinie. Damals war gerade mein Buch „Jedes Kind ist hoch begabt“ erschienen. Eine Behauptung, die für das akademische Bildungsbürgertum untragbar ist, weil sie ihm die Legitimation für seine Sonderrolle raubt. Es hat mir damals sehr weh getan zu erkennen, dass die Bildungsbürger die größten Gegner jeder Bildungsreform sind. Aber es hat mir auch gut getan, das zu erkennen, weil ich meine Arbeit daraufhin noch einmal neu justieren konnte. Man muss ja wissen, wo die Feinde und wo die Freunde sitzen. Eine späte Antwort auf den Vorwurf, ich sei ja gar kein richtiger Wissenschaftler, ist mein Buch „Mit Freude lernen“, das vor kurzem erschienen ist. Darin zerreiße ich das herrschende pädagogische Lernmodell in Stücke. Als Neurowissenschaftler.

 

 

10.04.2016

Schülerstaffel der Sekundarschule Jülich begeistert beim Bonn-Marathon

Am Sonntag, den 10. April 2016 starte zum ersten Mal seit Gründung der Sekundarschule eine  Schülerstaffel bei einer Marathon-Veranstaltung. Insgesamt sechs Schülerinnen und Schüler mussten dabei eine Distanz von insgesamt 42,195 Kilometer zurücklegen, wobei die einzelnen Läufer zwischen 5 und 10 Kilometern liefen.  Dies gelang in einer hervorragenden Zeit von 3 Stunden und 53 Minuten, was im Gesamtklassement dem 121. Platz von 256 Schülerstaffeln entspricht; in der entsprechenden Altersklasse bedeutet dies den 34. Platz von insgesamt 78 Staffeln.

Der Grundstein für diesen Erfolg wurde in dem Lauftreff der Schule gelegt, welcher von Michael Braun und Volker Achenbach geleitet wird.  Seit etwas mehr als einem Jahr trainieren die Kinder im freitags nach der Schule, bei Wind und Wetter.  Beim Ausdauerlauf kommt es vor allem darauf an ein eigenes, gleichmäßiges Lauftempo zu finden, so Michael Braun. Die Kinder müssen lernen, ihre eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen damit sie die Laufdistanzen auch bewältigen können. 
Die Teilnahme an zwei Volksläufen in Linnich im November und in Titz im März rundeten die Vorbereitungen ab. 

Nachdem die Schülerstaffel dann nach knapp vier Stunden Laufzeit im Ziel ankam waren alle Läufer glücklich und erschöpft zugleich. Aber nach ein kurzen Erholungspause, die mit einem verdienten Eis versüßt wurde, waren sich alle einig: „Wir nehmen am 02. Oktober 2016 auf jeden Fall beim Köln-Marathon teil!“

06.04.2016

Der Autor der Nerd-Bücher zu Gast beim fünften Jahrgang

Der Kölner Autor Manfred Theisen las den Schülerinnen und Schülern aus seinem neusten Jugendroman „Nerd Forever – Klassenfahrt in die Hölle“ vor und sprach nebenbei von Apps, Nerds, YouTubern und Literaturtheorie.

Unkonventionell begann Theisen mit seinem Programm: „Als Autor braucht man ein zweites Standbein. Ich habe mir die Computersprache angeeignet.“, witzelte er, „Wo ich euch beiden da so sehe, ich habe in den letzten Monaten eine App auf den Markt gebracht die euch dabei hilft, Zöpfe zu flechten.“

Theisen studierte Germanistik, Anglistik und Politik. Er leitete eine Tageszeitungsredaktion ehe er sich dazu entscheid, selbstständiger Autor zu werden. Seine Bücher wurden ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Er hat vier Kinder und lebt in Köln (www.manfredtheisen.de/web-Site/Bio.html).

Inhaltlich fasst der Klappentext das Buch wie folgt zusammen: „Neues Jahre, alle da. Denn Top-Mobber Nummer Eins Darwin ist jetzt in Nerds Klasse. Lichtblick: die Klassenfahrt! Doch es kommt, wie es kommen muss, wenn Nerd auf das reale Leben trifft. Eine harmlose Schnitzeljagd in der Natur mutiert zum Überlebenskampf á la Dschungelcamp. Nerd und Nerdine müssen all ihre Gehirnzellen zusammenraffen, um das fiese Mobberteam Darwin & Co zu überlisten und den Weg in die Zivilisation zurückzufinden... 

„Wisst ihr alle was ein Nerd ist? Ich war früher das, was man heute einen Nerd bezeichnet.“ so stiegt Theisen in seine Lesung ein, „mit dicker Brille und irgendwie anders. Heute ist das Trend, damals nicht. Mein Vorbild für den Roman war Sheldon Cooper, einer der Hauptfiguren in der Sitcom The Big Bang Theory.“

Zunächst las er aus dem ersten Teil vor, um die Figur des Nerds einzuführen. Dieser entstand während Theisen an einem Projekt mit Kindern arbeitete. Ein Kind verweigerte die Mitarbeit an dem Projekt bis Theisen ihn fragte, was er denn könne? „Zeichnen!“, antwortete der Junge. Also gab Theisen ihm immer wieder kürzere Textpassagen und der Junge zeichnete.

Heute, Jahre später gehört Fabrice Boursier zum festen Team des Buches und ist für die Illustration zuständig, sein Name steht sogar auf dem Titel.

„Ihr müsst wissen wo eure Stärken liegen und diese ausbauen. Einen guten Abschluss zu machen ist trotzdem total wichtig, vergesst das bitte nicht. Fabrice hat seine Fähigkeiten im Zeichnen ausgebaut und sich in der Schule stark verbessert.“

Theisen orientiert sich an den Interessen der Kinder und Jugendlichen. So finden auch bekannte You-Tuber eine Verwendung in dem Roman. „Wisst ihr eigentlich, dass heute mehr Menschen Nachrichten über YouTube schauen als im TV? LeFloid veröffentlicht zweimal pro Woche ein Video in dem er die Nachrichten der Woche zusammenfasst.“

Selbst für etwas Literaturtheorie hatte Theisen Zeit „Kennt ihr einen Zirkus? In diesem Zirkus gibt es immer einen roten und einen weißen Clown. Der rote Clown ist der fiese Clown, der anderen schaden will und sich über sie lustig macht. Der weiße Clown ist der Tollpatschige und das Opfer des roten Clowns. Jetzt frage ich euch: Wer ist der rote Clown in ...“ Theisen zählte den Schülerinnen und Schülern einige bekannte Sendungen auf und die Kinder diskutierten, wer der rote und der weiße Clown sei. 

Am Ende ließen sich viele Schüler das zuvor erworbene Buch signieren oder bekamen eine Autogrammkarte. Herr Theisen betonte am Ende seiner Lesung wie prima sich die Schülerinnen und Schüler auf ihn eingelassen und mitgemacht hätten.(KE)

 

Das schrit_tmacher-Festival findet zum 21. Mal in der Euregio statt. Fünf Wochen lang werden außergewöhnliche und aufregende tänzerische Akzente in Aachen und Heerlen, in der Euregio und in NRW zu sehen sein.
Wir sind stolz, dass zwei Gruppen unter der Leitung unserer Lehrerin Birgit Zimmermann sich bei der Vorauswahl durchgesetzt haben und jetzt ihr Können beweisen können.

AUF DER BÜHNE
Junger Tanz auf der Bühne – Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die mit der Unterstützung von ChoreografInnen und TanzpädagogInnen eigene Stücke erarbeitet haben, stehen hier im Mittelpunkt und zeigen vielfältige Abschnitte aus ihren Projekten und Choreografien.

http://www.schrittmacherfestival.de/event/on-stage-ii/
Mo 07.03.16 um 16.30 Uhr
Hey”
6.
Schuljahr der Sekundarschule Jülich
Choreografie: Birgit Zimmermann
Aus der Improvisationsarbeit anhand von strukturierten Aufgaben erwächst ein Stück. Die Zielsetzung ist es, Ausdrucksmöglichkeiten zu erfassen und miteinander in Beziehung zu treten.


http://www.schrittmacherfestival.de/event/on-stage-iii/
Dienstag, 08.03. 10.30 Uhr
1 + 2 = beide”
8.
Schuljahr der Sekundarschule Jülich
Choreografie: Birgit Zimmermann
Alles auf der Welt hat zwei Seiten. Aussichtslose Lebenssituationen haben immer eine zweite Seite. Das Stück möchte zum Nachdenken anregen, dass die Sichtweisen mit der man der Situation entgegentritt jeder selbst in der Hand hat. Denn das, was anfangs hässlich, trostlos oder mühsam erscheint, kann sich auf den zweiten Blick ins Gegenteil wandeln.

Zweiter Infoabend für die Eltern der Grundschüler und -schülerinnen am Montag, den 18. Januar um 19.30 Uhr

Der Infoabend hat das Ziel, Ihnen die Schule und das pädagogische Konzept vorzustellen, damit Sie anschließend eine tragfähige Grundlage für die wichtige Entscheidung der Schulwahl haben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Sommer ist wirklich vorbei ;-(

Nicht nur der Sturm und der Regen sind Zeichen des kommenden Winters: Wenn DIE Eisdiele Ende November schließt, freuen sich alle auf den ersten Tag und das erste Eis im neuen Jahr.
Aber noch mal von Anfang an:
Der 30.11. war der letzte Tag, an dem in DER Eisdiele Eis gekauft werden konnte.
Was geschieht eigentlich, wenn dann Eis übrig bleibt?

Zum Wergwerfen ist es zu schade, aufheben kann man es nicht, also verschenken.

Und wo gibt es viele Kinder in Jülich, die gerne Eis essen?

Bei uns! Das dachte sich auch M.P., der Inhaber DER Eisdiele. Schnell rief er in der Schule an und um 12 Uhr konnten die abgepackten Eisbecher abgeholt werden.

Zwei Kofferräume voll erreichten unversehrt die Schule.
In der Mittagspause erhielten ungefähr die Hälfte der Schüler ein kleines Eis.

Der überraschende Genuss war trotz zum Teil übergelaufener Soße überwältigend. Die Freude war riesengroß!!

Danke Manu!

 

 

Rurbrücken-Lauf in Linnich am 26.11.2015

Unserer Lauf-AG hat in diesem Jahr am Rurbrücken-Lauf in Linnich teilgenommen.

Außerschulischer Lernort am 26.11.2015 im Forschungszentrum

Kleine Forscher ganz groß - Wahlpflichtkurs Naturwissenschaft besuchte das JuLab (Schülerlabor) des Forschungszentrums

Am Donnerstag, den 26.11.2015 machten sich die beiden Wahlpflichtkurse des Faches Naturwissenschaften der Sekundarschule Jülich auf den Weg ins Forschungszentrum Jülich, um den "richtigen" Wissenschaftlern über die Schulter schauen zu dürfen. Das Forschungszentrum Jülich, direkt vor unserer Haustüre, gehört zu den größten Forschungseinrichtungen Europas und ist Arbeitgeber für über 6000 Mitarbeiter verschiedenster Nationen. Umso größer war die Aufregung und Neugierde. Gemeinsam mit unseren beiden Lehrerinnen Wiebke Beckmann und Ricarda Lohrsträter trafen sich 35 Schülerinnen und Schüler am Nordbahnhof, um mit der Rurtalbahn das große Abenteuer zu beginnen. Nachdem wir uns an der Wache angemeldet haben und die Besucherausweise verteilt wurden, erreichten wir nach kurzem Fußweg das Schülerlabor. Nach einer Einführung in die Arbeit des Forschungszentrums und einem Informationsfilm, holten wir gemeinsam mit den Mitarbeitern des Schülerlabors verschiedene Bodenproben für unsere Experimente im Labor. Das Thema des Tages hieß, passend zu unserer Unterrichtsreihe "Boden - Dreck oder Mehr?". Nun konnte es endlich losgehen, wir zogen Kittel und Schutzbrillen an und betraten zum ersten Mal ein richtiges Labor. Dort hatten wir die Möglichkeit in Kleingruppen an vielen verschiedenen Stationen zu experimentieren.  Beispielsweise haben wir erforscht, wie saurer Regen sich auf unseren Boden auswirkt oder welche Lebewesen in ihm wohnen. Nach dem leckeren Mittagessen in der Mensa des Forschungszentrums haben wir gemeinsam ein Forschungsinstitut besucht. Hier hat uns ein Mitarbeiter, der zum Thema Agrosphäre forscht, in seinem Labor seine Arbeit gezeigt. "Der Besuch bei dem Forscher war sehr spannend, er beantwortete uns alles war wir wissen wollten, und hat uns viel über seine Arbeit erzählt", sagte Jonathan Extra in der Reflexionsrunde am Ende des Tages. "Insgesamt war der Besuch bei den "großen Forschern" für uns alle ein sehr spannender Tag, den wir so schnell nicht vergessen werden", fasste Danial Raja Hussain die Erlebnisse zusammen. “Toll, dass sich die Mitarbeiter des Forschungszentrum so viel Zeit für uns genommen haben, vielen Dank dafür“, ergänzte Justin Dörr abschließend.

 

 

Infotag* und Anmeldungen

*...um pünktliches Erscheinen wird gebeten... "

Erntedank

Nachdem wir reichlich bunte Tomaten, Kohlrabi, Zucchini, Kartoffeln, Möhren und Mangold geerntet und an unserer Lehrer verkauft haben, gibt es jetzt kurz vor Schluss die Kürbisernte zu melden.
Auf dem Bild sind unser Muskatkürbisse zu sehen.
Der Muskatkürbis ist meist sehr groß und ein richtiger Hingucker: Seine Schale ist nicht einfach glatt, sondern recht ansehnlich gerippt und das Fruchtfleisch überrascht mit seiner kräftig orangenen bis lachsfarbenen Farbe. Die Farbe der Schale variiert von dunkelgrün bis beige-hellbraun und ist damit im Gegensatz zum Hokkaido nicht so auffällig. Der Muskatkürbis hat einen fruchtig-säuerlichen Geschmack, wodurch er prädestiniert für Süßspeisen ist. Doch auch für die Verwendung in Suppen und Salaten ist er geeignet. Der Muskatkürbis kann roh und gegart verwendet werden. Auf dem Markt werden Sie ihn wohl selten als ganzen Kürbis kaufen können: Da er bis zu 30 kg schwer werden kann, wird er meist praktisch in Stücken verkauft.

18.09.2015

Sekundarschule mit Oberstufe: "Das Votum der Eltern ist eindeutig." Alle Gremien der Jülicher Einrichtung sind dafür, faktisch eine Gesamtschule zu schaffen. Antrag wird nun der Stadt vorgelegt.

Volker Uerlings , Jülicher Zeitung, 18.09.2015

JÜLICH. Die Erweiterung der Sekundarschule Jülich um eine Oberstufe ist der erklärte Wunsch ihrer Mitwirkungsgremien.

Dafür haben sich sowohl alle Klassenpflegschaften, die Schulpflegschaft und auch die Schulkonferenz ausgesprochen. Das berichtet der stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende Michael Braun auf Anfrage unserer Redaktion. Diesen Wunsch der Eltern soll die Schulleitung nun an den Träger, die Stadt Jülich, herantragen, der darüber zu entscheiden hat.

„Es war eine offene, angeregte Diskussion. Das Votum der Eltern ist eindeutig. Ich bin gespannt, wie sich nun die Verantwortlichen auf Trägerseite mit dem Thema auseinandersetzen“, sagte Braun weiter. Bei einer Informationsveranstaltung vor den Gremiensitzungen der Sekundarschule am Mittwoch war das Vorhaben vorgestellt worden. Wie wir bereits berichtet haben, wäre eine Sekundarschule mit Oberstufe faktisch eine Gesamtschule – und zudem die dann insgesamt siebte Oberstufe im Jülicher Land neben drei Gymnasien, Berufskolleg, zwei Gesamtschulen in Niederzier/Merzenich und Aldenhoven/Linnich.

Eine erneute Veränderung der Jülicher Schullandschaft hätte Folgen für mehrere Einrichtungen in der Stadt und der Nachbarschaft. Insofern wird es eine Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes geben müssen, der die Folgen aufzeigt. Die politisch Verantwortlichen halten sich noch bedeckt. Von mehreren Seiten wurde jedoch zugesagt, den Elternwunsch nach einer schnellen Entscheidung zu berücksichtigen. Die nächste Sitzung des Schulausschusses ist am 5. November.

Die Initiatoren wünschen sich eine Erweiterung schon zum nächste Schuljahr, damit auch der Gründungsjahrgang der Sekundarschule die Oberstufen-Option nutzen könnte.

 

16.09.2015

Beantragen Jülicher Eltern eine Gesamtschule?

Volker Uerlings , Jülicher Zeitung, 16.09.2015

JÜLICH. Die Sekundarschule Jülich gibt es seit gut drei Jahren, und sie läuft gut. Die Anmeldezahlen stimmen, von Eltern oder Schülern sind keine nennenswerten Klagen zu hören.

Dieser Eindruck findet seine Bestätigung in einer Qualitätsanalyse der Bezirksregierung Köln, die dieser jungen Schule recht früh in den letzten Wochen „auf die Finger“ schaute. Die Ergebnisse sind herausragend und werden allen Müttern und Vätern am Mittwochabend vorgestellt. Die Eltern setzen sich indes auch mit einer Initiative auseinander, die Sekundarschule um eine Oberstufe zu erweitern. Das wäre im Ergebnis dann eine Gesamtschule.

 Nach einer geballten Ladung an Informationen ab 18.30 Uhr im Pädagogischen Zentrum der Schule tagen im Anschluss alle Gremien hintereinander: Klassenpflegschaften, Schulpflegschaft und zum Schluss die Schulkonferenz. Michael Braun gehört der Ini­tiative an, die eine Oberstufe im Sinn hat: „Wir haben den Wunsch, dass das gute Konzept der Schule weitergeführt werden kann.

 Die Kinder, die das Potenzial für das Abitur besitzen, sollten keinen Systemwechsel und keinen Standortwechsel vornehmen müssen – dafür bräuchte es eine eigene Oberstufe. Wir wollen aus der Sekundarschule keine andere Schule machen, sondern sie erweitern.“

 Den Eltern ist klar, dass ihr Wunsch, der juristisch die Umwandlung in eine Gesamtschule bedeuten würde, nicht ohne Folgen auf andere bleibt. Daher stellt Braun die Motive klar: „Wir wollen niemandem etwas wegnehmen und zu niemandem in Konkurrenz treten.“

 Es hat schon Diskussionen gegeben, die für den heutigen Abend eine Mehrheit andeuten. Braun: „Ich glaube, dass ein großer Teil der Eltern zustimmt.“ Damit auch der Gründungsjahrgang der Sekundarschule vom Plan profitieren könnte, müsste er zum nächsten Schuljahr schon realisiert werden. Michael Braun, Vize-Vorsitzender der Schulpflegschaft: „Deshalb jetzt die Dynamik.“

 Wenn heute alle Gremien getagt haben, wird es ein Votum der Schulkonferenz geben. Bei Zustimmung würde daraus ein Antrag an den Schulträger – die Stadt Jülich.

 Letztlich obliegt den politischen Gremien Jülichs die Entscheidung. Hier werden viele Gesichtspunkte zu erörtern sein: Wie wirkt sich eine fünfte Oberstufe in der Stadt Jülich (drei Gymnasien, Berufskolleg plus dann Gesamtschule) auf eigene Schulen aus – und wie auf die in Aldenhoven, Linnich und Niederzier? In der Gesamtschuldebatte vor drei Jahren haben Rat und Verwaltung in Jülich von den Nachbarkommunen Solidarität eingefordert.

Wir freuen uns auf euch!!

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