Die Loverboy-Methode: Projekttag und Elternabend

Am 08. März 2018 werden wir mit den Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 einen Projekttag zum Schutz vor der sogenannten „Loverboy“-Methode veranstalten. 

 

Was ist die „Loverboy“-Methode?

Es handelt sich hierbei um ein Phänomen, durch das Mädchen von jungen Männern seelisch und körperlich so sehr unter Druck gesetzt werden, dass sie schließlich in die Zwangsprostitution geraten. Betroffen sind jährlich hunderte Mädchen in Deutschland unabhängig von Bildungsstand oder sozialem Hintergrund; die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Darum halten wir es für angemessen und wichtig, dieses Thema im Rahmen von Schule aufzugreifen.

Was haben wir vor?

Am Projekttag arbeiten wir mit dem Netzwerk gegen Menschenhandel e.V. zusammen. Die Referenten führen mit den Schülerinnen ein Präventionsprogramm, „Liebe ohne Zwang“, durch, das über die Thematik informieren und aufklären soll. Hierbei wird sich mit einer typischen „Loverboy“-Geschichte auseinandergesetzt, Aspekte von Liebe und Beziehung werden geklärt und Möglichkeiten zum Selbstschutz aufgezeigt sowie das Selbstbewusstsein der Schülerinnen gestärkt. So soll die Gefährdung durch sogenannte „Loverboys“ vermindert werden. 

Die Jungen der Jahrgangsstufe werden zeitgleich in verschiedenen Workshops arbeiten, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema „Pubertät“ beschäftigen. 

Wie können Sie sich weiter informieren?

Weitere Informationen bieten die Internetadressen www.liebe-ohne-zwang.de und www.netzwerk-gegen-menschenhandel.de  oder sowie die Dokumentation „Verliebt, verführt, verkauft“ (verfügbar unter www.ardmediathek.de/tv )