Sport

Vier Stunden Sportunterricht für alle

Der Auftrag des Schulsports besteht darin, die Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Ziel dieser Förderung ist es, dass für die Schülerinnen und Schüler Sport ein regelmäßiger Faktor des Lebens wird und bleibt.

Der Schulsport soll die Gesundheit aller, besonders aber der kreislauf- und haltungsschwachen Schüler durch regelmäßiges Training fördern. Er soll sportbezogene Kenntnisse, Einsichten und Gewohnheiten ausbilden helfen, die eine gesunde Lebensführung stützen können.

Wenn Gesundheitserziehung verhaltenswirksam werden soll, darf sie nicht nur aus Aufklärung bestehen, sondern muss an praktisches Handeln anknüpfen. Dies ist im Schulsport in besonderer Weise möglich.

Neben der Gesundheitsförderung gibt es noch andere pädagogische Perspektiven des Schulsports, z. B. kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen. Handeln im Sport steht immer in unmittelbaren sozialen Bezügen. Durch eine angemessene Gestaltung des Unterrichts kann das soziale Miteinander der Schüler verbessert werden.

Um diese Ziele zu erreichen, werden an der Sekundarschule vier Wochenstunden Sport für die Schüler angeboten.

Darüber hinaus gibt es noch weitere sportliche Angebote in AGs, z. B. Fußball und Tanzen. Des weiteren sind Schulmannschaften gemeldet für die Meisterschaften auf Kreisebene in den Sportarten Fußball (Jungen und Mädchen) und Tischtennis.

Am letzten Tag vor den Herbstferien hat ein Fußballturnier für die gesamte Schule stattgefunden, weitere Schulsportfeste sind in Planung.

Umfang und Variabilität der Angebote lassen erkennen, dass Sport und Gesundheitserziehung an der Sekundarschule einen hohen Stellenwert besitzen.   

Kooperation weist in die Zukunft: Unterrichtsreihe und ein Abschlusstag Vorstand und Schulleitung freuen sich

Die Sekundarschule Jülich und der Tennisverein Rot-Weiß Jülich kooperieren künftig. Schulleiterin Angelika Lafos und Sara Schlader, 1. Vorsitzende des Tennisvereins, haben eine Vereinbarung unterzeichnet und halten sie für zukunftsweisend.

Durch den Ausbau der Ganztagsschulen müsse die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen generell überdacht werden, so Angelika Lafos. Zum einen werde es für die Kinder und Jugendlichen zeitlich schwieriger, an Vereinsangeboten teilzunehmen. Zum anderen sei es für die Schulen problematisch, das gesamte Angebot der Sportvereine in der Schule mit qualifiziertem Personal anzubieten. Durch die Vereinbarung werden in Jülich neue, zeitgemäße Wege beschritten, so Angelika Lafos weiter.

Die 156 Kinder der Jahrgangsstufe 5 der Sekundarschule erhalten nun im Rahmen des Sportunterrichts über einen Zeitraum von sechs Wochen die Möglichkeit, den Tennissport näher kennen zu lernen. Alle Sportlehrer der Sekundarschule haben mit dem Trainer von Rot-Weiß Jülich, Thomas Gronimus, eine schulinterne Fortbildung absolviert, in der er sein Konzept für den Schulsport erläuterte. Gronimus: „Im Sportunterricht geht es vor allem darum, den Kindern in stark vereinfachter Art und Weise die Grundtechniken des Tennissports zu vermitteln.“ In vielfältigen Spielformen müssten zunächst die koordinativen Fähigkeiten der Kinder geschult werden. Diese bildeten die Basis, bevor die Kinder an das „richtige“ Tennisspielen herangeführt werden. Die Schule hat für den Sportunterricht 18 neue Tennisschläger und Kleinfeldnetze vom Verein bekommen. Gespielt wird mit druckreduzierten, größeren Bällen. Dadurch wird das Spiel langsamer und ist leichter zu erlernen.

Am Freitag, 2. Mai, findet zum Abschluss der Unterrichtsreihe ein Tennistag für die gesamte Jahrgangsstufe 5 auf der Platzanlage von Rot-Weiß am Stadionweg statt. Neben Spielstationen für alle Kinder wird es auch ein Kleinfeld-Turnier für die Profis geben. „ Es würde uns sehr freuen, wenn die Kinder am Tennissport Spaß hätten und sich später auch im Verein engagieren“, so Sara Schlader. Für tennisbegeisterte Kinder bietet der Verein im Anschluss an den Tennistag eine Tennis-AG bis zu den Sommerferien an.