Französisch

Salut! Ҫa va?

Französisch kann an der Sekundarschule Jülich im Rahmen eines zusätzlichen, freiwilligen Wahlpflichtfaches ab der 8. Klasse als 2. oder 3. Fremdsprache gewählt werden. Der Unterricht findet vierstündig statt. In der Jahrgangsstufe 8 finden zwei der vier Stunden Französisch für die Schülerinnen und die Schüler, die sich für dieses Zusatzfach entschieden haben, freitags nachmittags statt. In den Jahrgängen 9 und 10 ist Französisch komplett in den normalen Stundenplan integriert.

Als Unterrichtsmaterial für die Sekundarschule Jülich dient das Lehrwerk À toi (Cornelsen Verlag), welches eine alters-und situationsgemäße Einführung in die französische Sprache und in die Kultur der französischsprachigen Länder gibt.

Warum Französisch lernen?

Französisch ist weltweit Muttersprache für etwa 85 Millionen Menschen und wird in fast 50 Ländern der Welt täglich gesprochen. Offizielle Landessprache ist es natürlich in Frankreich, dem wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Partner Deutschlands, daneben aber auch in Afrika, Kanada, in der Schweiz, in Belgien sowie in Teilen Asiens. Da sich die Verwaltungszentren der EU im französischsprachigen Raum (Luxemburg, Straßburg, Brüssel) befinden, ist es eine der wichtigsten Sprachen in Europa. Weiterhin ist Französisch Amtssprache nicht nur der EU, sondern auch der UNO, der NATO und zahlreicher internationaler Gremien (Kultur, Sport…).

Zudem ermöglicht Französisch als 2. Fremdsprache den Besuch der gymnasialen Oberstufe, da die Schülerinnen und Schüler mindestens eine 2. Fremdsprache beherrschen müssen. Da Französisch an der Sekundarschule Jülich erst ab dem 8. Jahrgang gewählt werden kann, fehlt ein Lernjahr. Dieses muss an einer weiterführenden Schule weitergeführt werden, so dass die Schülerinnen und Schüler nach einem zusätzlichen Schuljahr den Spracherwerb abgeschlossen haben (insofern dies angeboten wird).

Ziele und Inhalte

Der Französischunterricht hat das Ziel, die Fähigkeit und Bereitschaft eines Schülers zu entwickeln, mündlich und schriftlich mit einem französischsprachigen Gesprächspartner zu kommunizieren.

In einem ersten Abschnitt des Unterrichts lernen die Schülerinnen und Schüler, sich der französischen Sprache im Alltag zu bedienen. Grundlegende Lebensbereiche (Familie, Schule, Sport, Einkaufen …) werden mündlich und schriftlich erarbeitet. Dazu muss neben dem erforderlichen Wortschatz auch die Grammatik beherrscht werden. In einem zweiten Abschnitt rückt die Beschäftigung mit der französischen Kultur, mit dem Land und den Menschen in den Vordergrund.

Grundlage des Unterrichts ist eine kontinuierliche Lehrbucharbeit mit zeitgemäßen und lebendigen Lerninhalten, um auf Situationen vorzubereiten, die für die Schülerinnen und Schüler von praktischem Interesse und Nutzen sind. Darüber hinaus wird mit unterschiedlichen Texten, Liedern usw. gearbeitet.

Voraussetzungen

Wie der Begriff „zusätzliches Wahlpflichtfach“ vermuten lässt, handelt es sich bei Französisch um ein Fach, welches zusätzlichzum normalen Stundenplan und Arbeitspensum von den Schülerinnen und Schülern freiwillig gewählt wird. Hat man sich einmal für dieses Fach entschieden, ist die Anwesenheit bis Ende des 10. Jahrgangs verpflichtend und kann nicht abgewähltwerden.  Zudem sollten die Schülerinnen und Schüler in der Fächern Deutsch und Englisch nicht schlechter als befriedigend auf dem 2er Niveau stehen. Auch das zusätzliche Arbeitspensum sollte nicht unterschätzt werden. So finden Vokabeltests wöchentlich statt, um den Wortschatz kontinuierlich auszubauen.

Exkursionen

Die grenznahe Lage Jülichs zu Belgien bietet unseren Schülerinnen und Schülern gute Möglichkeiten, das erlernte Französisch beispielsweise bei schulischen Ausflügen nach Lüttich oder Brüssel praktisch anzuwenden – eine Erfahrung, die beim Lernen weiter motiviert. Auch eine 5tägige Fahrt nach Paris soll demnächst stattfinden.